Gamboa Rainforest Resort - Panama

Das Gamboa Rainforest Resort ist sehr ruhig etwas außerhalb von Panama Citygelegen, direkt am Panama Kanal und am Fluss „Chagres“ und unweit des berühmten Nationalparks Soberania.
Der rund 220 qkm große Soberania Nationalparkist unter Vogelbeobachtern berühmt für seine Artenvielfalt. So kann man u.a. Eisvögel, Tukane, Ameisenvögel,  Grauschopftyrannen und Falken finden, an Säugetieren kann man auf Kapuzineräffchen, Brüllaffen, Faultiere, Ameisenbären, Nasenbären, Panamaperückenaffen und grüne Iguanas treffen.

Pool Gamboa Resort Gamboa Room Gamboa Badezimmer
 
Unterkunft

Das Resort befindet sich inmitten des tropischen Regenwaldes rund um den Panama Kanal und so kann man selbst auf einem Rundweg in der parkähnlich angelegten Hotelanlage schon allerlei exotische Tiere entdecken. Unterhalb des Restaurants lässt es sich herrlich am großen Swimmingpool bei einem Cocktail von der Poolbar relaxen. Liegestühle, Handtuchservice am Pool, Sonnenschirme, alles ist vorhanden. Wem das nicht genug Erholung ist, hat darüber hinaus die Möglichkeit, sich im „The Sensory Spa by Clarins“ verwöhnen zu lassen.
Das  Frühstücksbuffet am Morgen im Restaurant lässt keine Wünsche offen und so kann man entspannt in den Tag starten. Mittags und abends kann man entweder im Hotelrestaurant oder in der Bar an der Hotellobby essen oder auch sehr zu empfehlen im Restaurant unten direkt am Fluss (Öffnungszeiten beachten!).
Die geräumigen und komfortabel eingerichteten Deluxe Zimmer befinden sich im Haupthaus des Resorts und sind alle ausgestattet mit einem Doppel- oder zwei Einzelbetten, individuell einstellbarer Klimaanlage, Schrank und Ablageflächen, Minibar, Safe, Internetzugang gegen Gebühr, Balkon mit Hängematte und einem Badezimmer mit Dusche und WC und Föhn. Die Zimmer sind gefliest.

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Poolgamboatour

Ausflüge

Es gibt vom Resort aus viele Möglichkeiten, die Sehenswürdigkeiten von Panama und Umgebung zu erkunden.
So werden u.a. Touren in den Regenwald mit einer Art Gondelbahn „Aerial Tram“ angeboten, von wo aus man Affen und seltene Vögel beobachten kann oder man unternimmt eine Bootstour durch den Panama Kanal nach „Monkey Island“, wo man u.a. Brüllaffen und Faultiere, Krokodile, Schildkröten und Fischadler sehen kann.
Beliebt sind auch die „Nachtsafaris“, die vom Hotel aus starten oder Vogelbeobachtungstouren. Auch möglich ist es, selbst mit dem Kayak den Chagresfluss zu erkunden oder selbst auf eigene Faust die sog. „Pipelineroad“ im Soberiana Nationalpark entlang zuwandern und dabei exotische Vögel und Säugetiere zu beobachten.
Ein weiteres Highlight wäre ein Ausflug zum Dorf der Embera Indianer, die am Chagres Fluss noch völlig abgeschieden und fernab jeglicher Zivilisation leben.
Ansonsten lockt Panama City, deren Altstadt zum Weltkulturerbe der UNESCO zählt mit Sehenswürdigkeiten, wie der „Iglesia de Santa Ana“, dem „Palacio Presidencial“ oder dem „Teatro Nacional“ und eine nette Fußgängerzone mit Restaurants und schönen Geschäften bietet. Zum internationalen Flughafen benötigt man mit dem Transferbus etwa 1 Stunde, zur Innenstadt von Panama City beträgt die Fahrzeit ca. eine halbe Stunde.

Brüllaffe Faultier Tukan

Panama & Malpelo Island mit Coiba
Kolumbien - Panama

Panama, ein kleiner Staat in Mittelamerika, liegt zwischen Costa Rica und Kolumbien und hat eine Küstenlinie von über 1900 km, aufgeteilt auf den pazifischen Ozean und das karibische Meer. Die meisten denken bei Panama zu Recht in erster Linie an den Panama-Kanal, der die Karibische See im Norden und den Pazifischen Ozean im Süden verbindet. Dieses imposante Bauwerk, dessen Betrieb die größte Einnahmequelle des Landes bildet, sollte man nicht verpassen. Ozeanriesen und riesige Containerschiff kreuzen am Eingang des Kanals und warten auf die Durchfahrt. Dabei wird an vielen Stellen nach wie vor mit riesigen Baustellen daran gearbeitet, den Kanal zu verbreitern. In den Nebenarmen des Kanals dagegen befindet man sich auf einmal in einem Naturschutzschutzgebiet und hat, ganz im Gegensatz zu dem Trubel im Kanal selbst, während einer Bootfahrt die Gelegenheit, Faultiere, Krokodile, Affen und diverse seltene Vögel beobachten zu können.
Neben einer Fahrt auf dem Panama Kanal lohnt auch ein Besuch der Hauptstadt Panamas, Panama City. Als Erstes fällt dem Besucher sicherlich die „Skyline“ der modernen Stadtviertel ins Auge, in denen sich internationale Banken und Geschäfte angesiedelt haben. Doch die Stadt hat auch eine andere Seite, die Altstadt Panamas Citys, die heute zum Weltkulturerbe der UNESCOzählt mit Sehenswürdigkeiten, wie der „Iglesia de Santa Ana“, dem „Palacio Presidencial“ oder dem „Teatro Nacional“ und eine nette Fußgängerzone mit Restaurants und schönen Geschäften. Im „Parque Natural Metropolitano“, einer grünen Oase am Stadtrand, können neben exotischen Pflanzen auch seltene Vögel, wie der Tukan, Klammeraffen, Ameisenbären, Faultiere, Schildkröten und Leguane auf einem Rundweg durch den Park beobachtet werden.

Crocs in Panama Tukan by Michael Christ
 
Malpelo Island - Kolumbien

Malpelo Island - ein Name, der im gleichen Atemzug wie Galapagos und Cocos ausgesprochen wird und dessen Tauchgründe zu den besten Großfischrevieren unseres Planeten gehören. Die zu Kolumbien gehörende Insel Malpelo ist dabei nichts anderes als eine karge Felseninsel, die sich weit ab vom Festland der rauhen See entgegen stellt. Die Insel liegt ca. 500 km vom nächsten Festland entfernt und wird von Abertausenden von Seevögeln, wie Tölpeln und Seeschwalben, bewohnt. Nicht zu vergessen sind zahlreiche Krabbenarten, einige Echsen und kleinere Warane, die den Eiern der Seevögel nachstellen. 

 

Malpelo ist ein Welt-Naturerbe und wird von den Behörden Kolumbiens und der Malpelo Foundation strengstens geschützt. Dass dieser Schutz nötig ist, konnte man bei unserem ersten Besuch in 2005 deutlich erkennen. Inzwischen hat man ein Patroullienboot zur Verfügung gestellt und illegale Fischerboote werden nun von der Marine in den Hafen eskortiert. Den Erfolg sah man an den Ergebnissen der darauf folgenden Besuche: Keine Fischerboote mehr in Sicht und auch die Zahl der Langleinen, die man zum Teil rund um die Insel fand, hat drastisch abgenommen.
Wer meint auf so einer kargen Insel leben nur ein paar tierische Einsiedler, der täuscht. Die kolumbianische Regierung hat auf der Insel einen kleinen Aussenposten eingerichtet und ständig sind junge Soldaten auf der Insel, die nach dem Rechten sehen. Gerne zeigen sie Besuchern die Insel und man kann bei Gesprächen erkennen, dass sie sehr stolz auf ihren Meeresnationalpark Malpelo sind.

Malpelo Birds by Michael Christ Malpelo Island

Vorsicht jedoch denjenigen, die die Insel erklimmen möchten, denn die bis zu 180 m hohe Insel ist steil und schroff und der einzige Weg auf die Insel zu kommen ist mit Hilfe einer Strickleiter.
Wie schon erwähnt gehört Malpelo zu den Top Großfischrevieren. Zahlreiche Strömungen, wie der Humboldtstrom, die Panama Contra Strömung und die kolumbianische Strömung treffen hier aufeinander. Insgesamt sollen es acht Strömungen sein, die je nach Jahreszeit die Insel umspülen und so zahlreiche Nährstoffe zur Insel bringen und die perfekte Umgebungsbedingung für die Unterwasserfauna kreieren. Diese Strömungen beeinflußen auch die Tauchbedingungen vor der Insel hinsichtlich Temperatur und Sichtweiten. Eine absolut verlässliche Aussage ist leider nicht möglich, denn die Stömungen können unangekündigt zu jeder Jahreszeit wechseln und die Bedingungen unter Wasser somit schlagartig verändern.Malpleo Divesites

Die Auswertung unserer eigenen Reisen und die unserer Kunden ergaben folgende Erkenntnisse:
Das Klima ist tropisch feucht das ganze Jahr über mit Temperaturen von 25 bis 35 Grad und zu jeder Zeit können tropische Regenschauer auftreten. Unter Wasser kann man ganzjährig mit Wasseroberflächentemperaturen von 24 bis 27 Grad rechnen. Entscheidend sind in Malpelo die Sprungschichten und die Tiefe, in der sie auftreten, auch hier können sich die Bedingungen schlagartig verändern und zum Teil von Tauchplatz zu Tauchplatz unterschiedlich sein. Die Sichtweiten schwanken ganzjährig zwischen 15 und 35 Metern.

Januar bis April - Sprungschichten generell etwas höher liegend, meist um die 10 bis 20 Meter. Wassertemperatur oberhalb 26 Grad, unterhalb meist nur noch 18 bis 20 Grad. Die tiefste Temperatur lag bei einer Tour im April mit 14 Grad unterhalb 15 m. Besonderheit: Es ist die Zeit, in der die Chancen gut stehen bei tiefen Tauchgängen auf einen der seltenen Schildzahnhaie zu treffen.

Mai bis September - erste Sprungschicht meist unterhalb von 35 Metern, darüber 24 bis 26 Grad und unterhalb meist 20 bis 21 Grad. Weitere Sprungschichten bei ca. 50 Metern und tiefer. Besonderheit: Häufigeres Auftreten von Baitballs, Walhaien und sich formierender Seidenhaischulen.

Oktober bis Dezember - meist etwas regnerischer und moderate Bedingungen. Sprungschichten liegen etwas tiefer bei 30 bis 40 Metern.
Die obige Angabe beruht allein auf Erfahrungswerten und darf nur als Anhaltspunkt gewertet werden. Aber eins ist gewiss, gerade hinsichtlich der Sichtung von Großfischen ist in Malpelo jederzeit - alles - möglich. 

Barrakudas in Malpelo by Michael Christ Muränen in Malpelo by Michael Christ Cleaning Jacks Malpelo

 Die Unterwasserwelt von Malpelo ist geprägt von felsigen, meist mit Muscheln besiedelten Gesteinsformationen. Das Meer fällt an vielen Plätzen steil ab auf 40 bis 50 Meter und verliert sich nach kurzer Weile in große unbekannte Tiefen. An einigen Tauchplätzen, wie La Nevera oder dem Altair de Virginia, haben sich spärlich Korallen angesiedelt und bei La Nevera gibt es sogar ein kleineres Gorgonienfeld. Trotz spärlichen Korallenbewuchses bieten die Felsen zahlreichen tropischen Fischen einen Zufluchtsort und selbst diverse Nacktschnecken wurden schon gesichtet. Ein absolutes Phänomen sind die vielen frei schwimmenden Muränen, die die kargen Felsen für sich erobert haben. Übersehen kann man sie nicht, denn sie sind allgegenwärtig und hängen zum Teil in großen Gruppen zusammen. An Ferreteria schauten bis zu 20 Muränenköpfe aus ein und dem gleichen Riffvorsprung. Ein ideales Photomotiv. Lobster und Seeigel sind die zweithäufigsten Bewohner der Felsen.

Neben den genannten gibt es noch weitere Einwanderer, die jedoch nur selten vorkommen, wie die Schildkröte und der Weisspitzen Riffhai. Was sich aus dem folgenden erklärt!

Malpelo by Michael Christ Isla Malpelo

Weshalb ist Malpelo ein Top Großfischrevier?
Malpelo ist Anziehungspunkt für eine enorme Anzahl an Hochseebewohnern, allen voran den Bogenstirnhammerhaien, die ganzjährig in großen Schulen mit mehreren hundert Tieren auftreten. Kaum ein Tauchgang, an dem diese eleganten Räuber nicht gesichtet werden. An Putzerstationen, wie am Altair de Virginia, splitten sich meist kleinere Gruppen mit bis zu 40 Tieren ab und suchen die flachen Gewässer des Altairs auf. In nur 10 Metern Wassertiefe lassen sie sich von Parasiten befreien. Sehen Sie sich dazu einfach unser selbst gedrehtes Video an, es wird Ihnen einen Eindruck vermitteln von diesem Tauchplatz und vielem mehr.
Seidenhaie sind eine weitere Attraktion. Bei fast jedem Auftauchen dauert es meist nur wenige Minuten und die ersten Tiere kommen an die Oberfläche, um neugierig die Taucher zu bestaunen, bevor sie wieder in grössere Tiefen entschwinden. In La Gringa, La Nevera und Ferreteria kommt es des Öfteren zu Ansammlungen von bis zu 200 Tieren. Diese Formierung konnten wir bislang nur in den Monaten Mai bis Oktober beobachten oder im Blue Planet Movie des BBC oder Dokumentationen des National Geographic. Wollen Sie dies auch erleben, stehen hier Ihre Chancen am besten. Galapagoshaie sind die dritte vorherrschende Haiart und sind an fast allen Riffen und Felsen vor Malpelo zu finden. Die bis zu 3 Meter langen Tiere sind imposante Räuber und haben ein dementsprechend selbstbewusstes Auftreten. An einem Tauchplatz zwischen La Gringa und David konnten wir schon an einem tief liegenden Riff bis zu 20 Tiere zählen. Ein unvergessliches Erlebnis, wenn man da unten sitzt, den Galapgoshaien zuschaut und einem gerade hundert Hammerhaie über den Kopf schwirren.

Fischschwarm Malpelo by Michael Christ Hammerhaie by Michael Christ

Fischschwärme sind ein weiterer Grund, die für Malpelo sprechen. An Tauchplätzen, wie Los Tres Mosqueteros finden sich regelmässig Makrelenschwärme mit tausenden von Tieren ein. Allzuoft kommen noch unzählige Red Snapper dazu und bilden eine riesige Wolke, die den Tag zur finsteren Nacht werden lassen, wenn man in die Gruppe eintaucht. Immer wieder öffnet sich die Fischmasse und macht Platz für einzelne Hammer- oder Galapagoshaie. Fast alle der hier vorkommenden Fischarten treten in "Massen" auf.
Adlerrochen stehen auf der Tagesordnung von klein bis groß, von Einzelgängern bis hin zu kleineren Schulen.

Mantas und Walhaie sind ebenso regelmässige Besucher in diesen Gewässern. Die Walhaie sind meist ausgewachsene Tiere mit bis zu 12 m Länge. Die beste Zeit scheint Mai bis September zu sein.

Segelfische, Marlins, Buckelwale und weitere Hochseebewohner werden gesichtet, aber hier braucht es schon ein gehörige Portion Glück.

Baitballs, die Königsklasse. Auftreten kann dieses Phänomen und Highlight in jedem Taucherleben theoretisch überall rund um die Inseln und zu jeder Zeit. Glückstreffer kann man aber am besten landen, wenn sich rund um Treibgut, wie Baumstämmen oder alten Fischernetzen, eine große Anzahl an Schwarmfisch ansammelt und Schutz sucht. Erkennen kann man dies an den Hunderten von Seevögeln, die sich ins Wasser stürzen und aus dem Wasser schnellenden Thunfischen, die sich mit voller Geschwindigkeit in die Fischmasse stürzen. Kommt man rechtzeitig an den Ort des Geschehens zeigt sich unter Wasser ein unglaubliches Bild. Meter große Thunfische und hunderte Seidenhaie jagen hektisch nach den beliebten Mahlzeiten und die Fischschwärme versuchen mit gekonnten Mannövern die Jäger zu täuschen.

Hammerhaischule by Michael Christ Seidenhaie by Michael Christ
 
Allgemeine Informationen zu Malpelo

Wie kommt man nach Malpelo?
Malpelo gehört - wie gesagt - zu Kolumbien, wird jedoch meist von Panama oder Costa Rica aus angefahren. Dieses Vorgehen erspart die Anreise via Kolumbien. Die Anfahrt dauert je nach Boot und Seebedingungen zwischen 33 und 38 Stunden. Eine der höchsten Nationalparkgebühren weltweit wird für jeden Gast fällig, dessen genaue Höhe wir Ihnen bei jeder Buchung mitteilen.

Aktuell wird Malpelo von folgenden Booten angefahren:

Inula - kleiner Katamaran unter deutscher Leitung.
Yemaya  - Motoryacht und Expeditionsschiff unter deutscher Leitung.
Einige kolumbianische Boote, die wir aus Gründen der Sicherheit nicht anbieten (Ausnahmen bestätigen jedoch die Regel).

Was braucht man in Malpelo?
7 mm Anzug mit Kopfhaube ist ideal, Hartgesottene kommen auch mit 5 mm aus. Des Weiteren werden Tauchmesser, Signalboje, Tauchcomputer und Leuchtmittel (Blitzer) vorgeschrieben. Es wird eine Advanced Open Water Ausbildung verlangt, als auch eine Tauchversicherung wie DAN oder Aquamed die Tauchunfälle und Seerettung abdeckt. Wir empfehlen dieses Tauchgebiet nur sicheren Tauchern, die eine sichere Tarierung haben und bereits etwas Erfahrung gesammelt haben mit Tauchgängen in exponierten Tauchgebieten.

Ein Wort von Michael:
Malpelo hat mich mehr als jedes andere Tauchgebiet geprägt. Die Tatsache, nur wenige Taucher vor Ort zu haben und das Vorkommen dieser riesigen Fischmassen, machen diesen Platz einzigartig. Wer plötzlich vor einer Wand an Hammerhaien steht, wird diesen Endruck nie wieder vergessen und es wird ihn immer wieder nach Malpelo ziehen. Meiner Meinung nach ein absolutes Muss für alle Großfischfans!

Coiba Nationalpark - Panama

Der Coiba Nationalpark ist ein wahrer Geheimtipp für uns Taucher. Kein Massentourismus, wilde Natur, eine riesige Artenvielfalt über und unter Wasser und endlos scheinende mit Palmen gesäumte Sandstrände. Der Nationalpark Coiba liegt vor der Pazifikküste Panamas in der Provinz Chiriqui und umfasst eine Fläche von 27.000 qkm und 38 Inseln, wie Jicaron und Jicarita und einen Teil des Pazifiks rund um die Inseln. Hier befindet sich auch ein großes Korallenriff. Seit 2005 steht der Coiba Park auf der Liste der Unesco als Weltnaturerbe. Vor ca. 12.000 Jahren wurde die Insel Coiba vom Festland abgetrennt und es entwickelte sich eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt mit vielen endemischen Arten, wie dem Coiba Brüllaffen, den Coiba Aguti, eine Unterart des Südopposums und des Weißwedelhirsches. Die Zahl der hier anzutreffenden Pflanzenarten wird auf 1.450 geschätzt und bislang wurden 760 Fischarten, 23 Wal- und Delphinarten und 33 Haiarten gezählt. Dass Coiba einst mal eine Gefängnisinsel mit bis zu 3.000 Häftlingen war, ist heute nicht mehr zu sehen. Jeder Zentimeter wird von Urwald bedeckt und lediglich eine Ranger Station und die paar Besucher zeugen von Zivilisation. Viele Flüsse durchziehen die Insel und Wasserfälle stürzen ins Meer. Was viele nicht wissen, Coiba gehört zum Marineschutzkorridor "East Tropical Pacific", dem 5 Nationalparks angehören, wie Cocos, Galapagos, Malpelo, Gorgona in Kolumbien und Coiba. Er umfasst 211 Millionen Hektar und ist grenzübergreifend. Er spielt eine wichtige Rolle für die Wanderung der Fischschwärme und vor allem der Hammerhaie, denn man stellte fest, dass die Hammerhaischulen zwischen diesen Nationalparks wandern.

Alle Inseln entstanden durch vulkanische Aktivitäten, was an einigen Stellen heute noch zu sehen ist. Das Meer fällt unweit der Inseln auf mehrere tausend Meter Tiefe ab.

Coiba Beach by Michael Christ Coiba Strand by Michael Christ

Klima & Tauchbedingungen in Coiba
Das Klima in Coiba ist tropisch feucht. Das ganze Jahr über kann es zu plötzlichen Regenschauern kommen. Die eigentliche Regenzeit ist von Mai bis Dezember und von Januar bis Mai die Trockenzeit, wobei Verschiebungen im Rahmen des allgemeinen Klimawandels auch hier berücksichtigt werden müssen. Die Lufttemperaturen betragen ganzährig zwischen 26 und 30 Grad. Die Wassertemperaturen liegen ganzjährig bei 27- 29 Grad an der Wasseroberfläche, in der Tiefe meist nur noch bei 24 Grad und trifft man auf kalte Strömungen, kann an einigen Plätzen die Temperatur auf 19 Grad abkühlen.

Coiba wird von mehreren Meeresströmungen umspült, die in der Trockenzeit meist kaltes und nährstoffreiches Wasser mit sich bringen. Zudem bläst ein stetiger Nordwind, der für die trockene Periode sorgt. Mit dem kühlen Wasser kommen Planktonliebhaber, wie Mantas, große Schulen migrierender Fische, Stachelrochen, Schwertfische und sogar Killerwale nach Coiba. Die Sichtweiten betragen in dieser Zeit zwischen 5 und 30 Meter. Es enstehen Sprungschichten und die Sichtverhältnisse verändern sich mit ihnen. In aller Regel liegt die Sicht im kühlen Bereich zwischen 5 und 10 Metern und im wärmeren Bereich bei 20 bis 25 Metern.

In der Regenzeit flaut der Wind ab, das Meer wird ruhiger und die Wasseroberflächentemperatur sinkt auf 25 bis 26 Grad. Die Sichtweiten betragen meist zwischen 12 und 25 m. An Flussmündungen kann es zu stärkeren Sichteinbußen kommen, aufgrund der Sedimenteinträge der Flüsse. Am Nachmittag kommt es meist zu Gewittern und starken Regenschauern. Die regenreichsten Monate sind September und Oktober. In diesen Monaten frischt auch der Wind auf und es kann etwas rauer werden auf See.

Von Juli bis Oktober versammeln sich Buckelwale mit ihren Jungen um Coiba.

Die Tauchplätze in Coiba und die Unterwasser Sichtungen widersprechen auf Basis der langjährigen Erfahrung unserer Partner und eigener Touren den Berichten, die Coiba als Großfischgarant darstellen. Die Gewässer sind extrem fischreich und auf eigenen Touren haben wir Ammenhaie, Weißspitzhaie, Hammerhaie, Thunas, Marline und einen Walhai gesichtet. Vorbeiziehende Wale und Delphine bei fast jeder Tour. Zum Teil hatten wir gigantische Fischschulen an Snappern und Makrelen. Muränen und Krustentiere sind allgegenwärtig. Kunden berichteten von Schulen mit Hunderten an Mobulas. Dennoch ist das Tauchen tückisch, vor allem an den vorgelagerten Plätzen, wie zum Beispiel der Hannibal Bank. Dieses Riff liegt 30 bis 40 Meter unter der Oberfläche und wird von starken Strömungen umspült. Was man hier zu sehen bekommt hängt stark von der richtigen Strömung, Tageszeit usw. ab. Vorhersagen sind schwierig. An diesem Platz hatten wir selbst schon von gar nichts bis hin zu Weltklassetauchen. Einmal war das Riff wie ausgestorben und beim nächsten Tauchgang fanden wir Hammerhaischulen mit bis zu 30 Tieren und dichte Wolken an Makrelen und Snappern. Somit gehört immer etwas Glück mit dazu, aber die Chancen stehen gut. Dies trifft auch auf die anderen Seamounts und exponierten Tauchplätze rund um Coiba zu, aber unsere Partner haben langjährige Erfahrung in diesem Gebiet und wissen, wann es wo gut ist zum tauchen. Die küstennahen Gebiete sind beständiger. Stachelrochen, Adlerrochen, Gruppen an Weißspitzenhaien und zahlreiche Fischarten, wie Kaiser-, Falter- und Doktorfische haben wir hier gesehen. Der Bewuchs ist spärlich, was für diesen Teil des Pazifiks typisch ist, aber an vielen Stellen wachsen Korallen an den Felsen und es sind kleinere Riffe zu finden. Auch Freunde der kleinen Lebewesen kommen auf ihre Kosten. Zahlreiche Nacktschnecken, Krebse, Molusken, Seepferde bis hin zum Anglerfisch sind hier heimisch. Immer wieder trifft man auch auf Schildkröten, die die Sandbuchten der Inseln für die Eiablage aufsuchen.

Allgemeine Informationen zu Coiba

Wie taucht man in Coiba?
Die beste Art, um die über 30 bekannten Tauchplätze rund um Coiba zu betauchen ist natürlich auf Tauchsafari zu gehen, aber es gibt auch die Möglichkeit an Land zu wohnen und an täglichen Ausfahrten teilzunehmen. Unser Partner Coiba Dive Expedition bietet diese Touren ab Puerto Mutis an und startet auch hier mit dem eigenen Liveaboard, der Yemaya. Der Katamaran Inula, unser zweites Tauchsafarischiff in Panama, startet von David aus und bietet ebenso ganzjährig Touren rund um Coiba an.

Ein Wort von Michael:
Coiba und deren Gewässer sind Neuland in der Taucherszene und lohnen für alle Taucher, die viel Fisch sehen wollen. Korallenfans bleiben im Vergleich zu asiatischen Zielen auf der Strecke, hier dominieren Fischschwärme und die dazu gehörigen Jäger, die Haie. Vieles ist noch unentdeckt und die Tauchbedingungen haben so ihre Tücken, aber Individualisten, die es zu schätzen wissen, noch Tauchplätze zu entdecken und fernab vom Massentourismus in noch unberührter Natur zu tauchen, werden hier ein fantastisches Tauchgebiet vorfinden. Es lohnt auf alle Fälle eine Reise nach Coiba, egal ob als reine Coiba Tauchsafari oder am besten in Kombination mit den Top Zielen Malpelo oder Cocos. Tauchen vor Coiba heisst entweder Weltklasse oder Pustekuchen auf Grund der oft schlechten Sichtverhältnisse!

Yemaya
Tauchsafaris / Coiba & Malpelo & Cocos

Das Expeditionsschiff Yemaya - unter der deutschen Leitung von Coiba Dive Expeditions - wurde 2008 komplett für den Tauchsafaribetrieb modifiziert und bietet nun actionreiche Tauchtouren in die besten Großfischreviere Mittelamerikas an. Die Touren führen nach Coiba, einem Schutzgebiet in Panama, und zu den Hammerhaimekkas Cocos in Costa Rica und Malpelo in Kolumbien. Ausgangsort für diese Touren ist der kleine Hafenort Puerto Mutis in Panama.

Die 35 m lange Yemaya ist ein liebevoll gebautes und durchdachtes Safarischiff. Die Stahlbauweise ermöglicht es, komfortabel und sicher die Hochseeziele Malpelo und Cocos anzufahren. Sie hält dabei alle Sicherheitsstandards der USCG (United States Coast Guard) ein.
Als Expeditionsschiff ist sie natürlich auch dementsprechend ausgerüstet. So befinden sich zur Stromversorgung 3 Generatoren, für die Frischwasserversorgung 1 Entsalzungsanlage, für Abwasser einen Rückhaltetank und für die Sicherheit 40 Rettungswesten, 2 Epirbs, 20 x Leuchtfeuer, integriertes Feuer-Lösch System, 20 x Feuerlöscher, 2 x 25 Rettungsflöse, 2 Beiboote und natürlich Erste Hilfeausrüstung inkl. Sauerstoff an Bord. Natürlich navigiert ein Boot dieser Klasse mit modernstem Radar, Tiefenmesser und GPS Navigationsgeräten. Um mit der Aussenwelt in Kontakt zu treten sind VHF Radios und Satellitentelefon vorhanden. 

360 Grad virtuelle Tour der Yemaya - klicken Sie auf das Bild unten, um die Tour zu starten!

yemayastart

Unterkunft

Die Yemaya ist vom Platzangebot sehr großzügig und gut gut duchdacht. Auf dem Hauptdeck befindet sich das große Tauchdeck und die Mehrzahl der Gästekabinen, sowie der vollklimatisierte Salon mit vielen bequemen Sofas und einer Hifi / Video Anlage mit Plasma Bildschirm. Auf dem Oberdeck ist ein Teil als offene Küche für das sogenannte "Show Cooking" ausgelegt, etwas unterhalb befinden sich die Esstische mit den Stühle. Im vorderen Bereich des Oberdecks befinden sich dann das Sonnen- und Schattendeck mit Liegestühlen zu relaxen. Die Yemaya nimmt maximal 16 Gäste an Bord, die in 8 ansprechenden Doppelkabinen Platz finden.

Diese 8 Kabinen sind in 3 Kategorien, wie folgt, unterteilt:
•  1 Master Kabine am Obderdeck, die  mit einem King Size Bett ausgestattet ist und über große Aussenfenster, TV, sowie einem privates Badezimmer mit Dusche/ WC verfügt.
•  1 Master Kabine am Obderdeck, die  mit einem Queen Size Bett und einem darüber liegenden Einzelbett ausgestattet ist und über direkten Ausgang ins Freie, sowie ein privates Badezimmer mit Dusche/ WC verfügt.
•  2 Standard Kabinen mit eigenem Bad (Dusche/WC), großem Fenster und 2 Einzelbetten. Die Betten liegen übereinander, wobei das untere etwas breiter ist.
•  4 Standard Kabinen ohne Bad. Die Gäste teilen sich bei Unterbringung in diesen Kabinen jeweils ein Bad mit einer anderen Kabine. Das bedeutet, dass für je 2 Kabinen dieser Kategorie je ein Bad (Dusche/WC ) zur Verfügung steht, das ausschließlich von den beiden Kabinen zugänglich ist. Auch diese Kabinen besitzen ein großes Fenster. Die zwei Singelbetten sind in L Form angebracht, sind also keine Stockbetten.

Alle vollklimatisierten Kabinen verfügen über ausreichend Staumöglichkeiten, einen Spiegel, 110 Volt Steckdosen, Feuerlöscher und Rettungswesten.

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Verpflegung

Vollpension mit reichhaltigem Frühstück u.a. mit Eierspeisen nach Wunsch, frischem Obstsalat, frisch gebackenem Brot und Cerealien. Mittagessen und Abendessen meist als "Show Cooking" - Leckeres direkt vom Grill, wie z.B. Fisch, Steaks und Meeresfrüchte. Leckere Suppen, frische Salate. Die gute Küche wird von unseren Gästen stets sehr gelobt und auch wir selbst von Tauchertraum sind von der guten Verpflegung an Bord restlos überzeugt! 

Tauchen

Als Tauchsafarischiff ist es natürlich auch nötig, dass nicht nur für die Sicherheit gesorgt wird und für die Strom und Wasserversorgung, sondern auch, dass tauchtechnisch alles einwandfrei läuft. Hierfür verfügt die Yemaya 2 über 2 Kompressoren, eine Nitrox-Membran Anlage, und eine Speicheranlage für Nitrox und Pressluft.
Den Tauchern stehen auf dem durchdachten Tauchdeck persönliche Ablagen und Equipmentplätze zur Verfügung, sowie ausreichend Steckdosen am speziellen Kameratisch, der dazu dient, Kameras für den Tauchgang vorzubereiten und Akkus zu laden. Frischwasserbehälter ermöglichen es die Kameraausrüstung nach dem Tauchgang ausreichend zu spülen. Getaucht wird mit 12 Liter Aluminium Tauchflaschen mit DIN oder INT Anschlüssen. Leihequipment steht zur Verfügung, muss jedoch bei der Buchung mit angefragt werden. An Deck befinden sich 2 Süsswasserduschen für die schelle Entsalzung nach dem Tauchgang.
Die Tauchausfahrten finden in aller Regel von einem der zwei 7,5 m langen Hartschalen Speedboote mit Sonnendach statt, von denen jedes für 10 Taucher ausgelegt ist und jedes über VHF Radio, GPS, Anker, Tauchleiter und ein DAN Erste Hife Set verfügt. Je nach Tour werden an Tauchtagen 3 - 4 Tauchgänge durchgeführt.

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Allgemeine Informationen

Tourplan der MV Yemaya
Die Crew der Yemaya empfängt ihre Gäste am internationalen Flughafen Tocumen in Panama City, wo Sie ihre erste Übernachtung haben, bevor Sie an Board gehen können. Am nächsten Tag fahren Sie in einer ca. 4-stündigen Busfahrt zur Hafenstadt Puerto Mutis, wo die Yemaya vor Anker liegt. Die Überfahrt mit dem Beiboot dauert ca. 25 Minuten. Je nach Flugzeiten kann eine Übernachtung in Panama Stadt bei An- und Abreise nötig werden. Am letzten Tag werden Sie wieder zum Flughafen oder zu ihrem Hotel gebracht.
Die Yemaya 2 befährt 3 Tauchgebiete der Extra-Klasse:
• Cocos Island, meist jedoch nur zweimal im Jahr, soweit die Lizenzen dafür erteilt werden. Standardtouren dauern 12 Nächte mit 7 - 8 Tauchtagen, je nach Tour. Überfahrt nach Cocos vom letzten Ankerplatz von der Küste ca. 40 Stunden.
• Malpelo Island in Kombination mit dem Coiba Nationalpark. Standardtouren dauern 9 Nächte mit 7 Tauchtagen, je nach Tour. Überfahrt nach Malpelo vom letzten Ankerplatz an der Küste ca. 24 Stunden.
• Coiba Nationalpark in Panama. Standardtouren dauern 7 Nächte mit 6 bis 6,5 Tauchtagen. Anfahrtswege nach Coiba ca. 3 - 4 Stunden.

Je nach Nachfrage und Genehmigung von den Parkbehörden stehen noch andere Tourdauern und -abläufe zur Verfügung. Bei ihrer Reiseanfrage werden wir Sie stets über aktuelle Daten und Preise informieren. Zusätzlich hat Tauchertraum einige besonders lange Termine im Vollcharter, Sie finden diese Touren unter der Rubrik Sondertouren.

Anschlußprogramm nach der Tour
Unseren Gästen bieten wir ein abwechslungsreiches Anschlußprogramm mit unserem Partner vor Ort "Yala Tours" an. Sie haben die Möglichkeit, vom simplen Badeurlaub bis hin zum Aktivurlaub im Regenwald frei zu wählen. Es stehen u.a. Panama Kanaldurchquerungen, Besuche der Embera Indianer oder ein Kurztrip auf die ursprünglichen San Blas Inseln zur Wahl. Eine ausführliche Beschreibung folgt in Kürze.

Inula
Tauchsafaris / Coiba & Malpelo & Cocos

Mit der Inula bieten wir Ihnen eine Tauchsafari, wie Sie es wohl noch kaum erlebt haben, in eines der besten Großfischreviere der Welt. Eine Tauchsafari mit der Inula ist kein Begriff von Luxus und rund um die Uhr Betreuung. Es ist vielmehr ein Tauchabenteuer im kleinen familiären Kreis, für Gäste die auf Komfort verzichten können, aber bzgl. Taucherlebnis das Optimum erwarten. Mit nur 6 bis 9 Tauchern sticht die Inula in See und ist somit die ideale Plattform für flexibles und unabhängiges Tauchen für jedermann. Rebreather, Tec und Sporttaucher kommen voll auf Ihre Kosten.

Die Inula steht unter der Leitung des deutschen Besitzers und Skippers Arvid Martinkat, der seit  seiner Kindheit durch die Weltmeere kreuzt und nun seit einigen Jahren die Gewässer von Cocos, Malpelo und Panama befährt. Kaum einer kennt diese Gewässer besser als Arvid. Er ist ein Pioneer und Tauchfreak oder besser gesagt ein Profi. Stets motiviert versucht er seinen Gästen das unter Wasser zu bieten, wonach viele so oft vergeblich suchten. Hammerhaischulen, Seidenhaie, Galapagoshaie, Baitballs, Walhaie und vieles mehr. Eine Tauchsafari auf der Inula vermittelt Ihnen einen Hauch von Abenteuer, wie es ihn die Pioniere der Vergangenheit wohl verspürt haben.
Die Inula selbst wurde in Hannover gebaut und ist ein erprobtes Hochsee Tauchsafarischiff. Alle Sicherheitseinrichtungen sind vorhanden von Rettungsinseln angefangen bis zu den Schwimmwesten, VHF, Satelittentelefon, Radar, Echolot, Sauerstoff und Erste Hilfeausrüstungen. Die Inula ist ein Motor Segel Katamaran, selbst bei Motorausfall ist die Inula nicht manövrierunfähig, sondern kann die Fahrt fortsetzen. Wann immer es geht wird gesegelt, dann verstummen die Motoren und eine atemberaubende Stille bricht herein. Lediglich der Wind in den Segeln und das rauschen des Meeres ist zu hören, es sei den der Koch läutet gerade um die Mahlzeiten zu signalisieren.

Unterkunft

Auf der Inula gibt es insgesamt 5 Kabinen für maximal 8 Personen, die aufgeteilt sind wie folgt:
2 sogenannte große Kabinen am Oberdeck, die über zwei Einzelbetten verfügen. Diese Betten liegen nebeneinander. Die Kabinen verfügen über 1 großes Fenster, 1 Luke, 2 Ventilatoren, Stromanschluß und ausreichend Stauraum. Auf Grund der Größe sind sie die teuersten Kabinen an Board.
• 2 kleine Kabinen liegen im Unterdeck und verfügen über zwei Einzelbetten, die als Stockbetten, also übereinander, kozipiert wurden. Auch diese Kabinen verfügen über eine große Luke, 2 Ventilatoren und Stauraum. Letzterer ist eingeschränkt, da die Kabinen sehr schmal sind. Diese Kabinen können als Einzelkabine gebucht werden, gegen Aufpreis.
• 1 kleine Kabine mit einem Doppelbett. Diese Kabine wird als Einzelkabine verkauft zum Preis einer großen Kabine. Sie befindet sich im Unterdeck und ist mit Ventilator und Luke ausgestattet.

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Verpflegung

Der Salon der Inula ist ausreichend groß für die maximale Teilnehmerzahl und bietet Ihnen eine Bibliothek, zahlreiche Stromanschlüße von 12 Volt bis 220 Volt mit amerikanischen oder europäischen Stecker System. Eine TV und Stereoanlage und diverse Sitzmöglichkeiten. Hier werden auch die Mahlzeiten serviert. Ein sogenanntes leichtes Frühstück vor dem Tauchen, ein Hauptfrühstück nach dem Tauchen, Mittagessen und Abendessen. Die heiße Schokolade nach dem tauchen ist schon Kult auf der Inula. Bei den Mahlzeiten handelt es sich nicht um ein Delikatessen Menü, aber Sse sind schmackhaft und abwechslungsreich von Pasta, über Fisch bis zu Fleischgerichten. Auch frischen Fisch gibt es in Panamas Gewässern häufig als Sashimi oder Filet. Trinkwasser ist auf der Inula kostenlos.

Tauchen

Am Tauchdeck findet jeder Taucher seinen persönlichen Platz für sein Equipment. Die Flaschen werden am Platz befüllt, lästiges Ummontieren des Jackets entfällt. Es gibt 12 Liter Tauchflaschen als Standard und gegen Aufpreis bei Vorreservierung auch 15 Liter Flaschen. Nitrox und andere Gase sind verfügbar bei Vorbuchung. Weitere Infos zum Rebreahther Tauchen und Tec Tauchen geben wir Ihnen gerne bei einem persönlichen Gespräch. Desweiteren befindet sich eine Süßwasserdusche und eine Toilette in unmittelbarer Nähe, sowie ein Süßwassertank, um Kameras zu spülen.
In aller Regel werden 3 Tauchgänge pro Tag angeboten. Diese finden vom Zodiac oder in einigen Fällen direkt von Inula aus statt. Beinahe alle Tauchgänge werden von Arvid selbst geführt und das ist gut so, denn kaum jemand kennt die Plätze besser wie er und navigiert Sie selbst in Malpelo sicher eine Stunde lang durchs Blauwasser. Bei Blauwasser Tauchgänge, bzw. bei sehr anspruchsvollen Tauchgängen wird eine Oberflächenboje während des gesamten Tauchganges mitgeführt, damit das Zodiac den Tauchern stets folgen kann. In weniger anspruchsvollen Gebieten können erfahrene Taucher gemeinsam im Buddyteam tauchen. Nachttauchgänge in Malpelo sind verboten, in Cocos und Panama werden auch solche angeboten.

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Allgemeine Informationen

Die Inula fährt ab David, das 1,5 Flugstunden nördlich von Panama City liegt. Sie erhalten von Tauchertraum ein komplettes Angebot inkl. allen Flügen, Transfers, evtl. Zwischenübernachtungen und wenn gewünscht halten wir auch eine Auswahl an Verlängerungsoptionen für Sie bereit. Möchten Sie die Flüge selber buchen, auch das ist möglich. 

Unsere Meinung:
Bereits das gesamte Tauchertraum Team hat Malpelo und die Inula besucht. Ich selbst Gründer von Tauchertraum (Michael) war insgesamt 4 Mal auf Inula unterwegs und werde sicher nicht das letzte Mal dort gewesen sein. Trotz Komfortverzicht, finde ich hier alles, was man als Taucher braucht. Auf der Inula ist Individualismus und Enthusiasmus noch zu spüren, den ich bei den zahlreichen großen und kommerziellen Tauchbasen und Safarischiffen nicht mehr vorfinde. Man sollte jedoch viel Toleranz mit bringen.

 

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